Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kiefer eingepflanzt werden, fest einwachsen und an denen eine darüberliegende Konstruktion, z.B. eine Krone oder Prothese, befestigt werden kann. Implantologie ist ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt unserer Praxis.

Das Implantieren dauert je nach Aufwand und Anzahl der zu setzenden Implantate in der Regel zwischen 15 und 90 Minuten. Es findet unter Lokalanästhesie statt, ist also für den Patienten nicht zu spüren. Nach dem Einsetzen wird die Schleimhaut über den Implantaten wieder dicht vernäht, damit der Zahnersatz ohne Belastung oder Bewegung einheilen kann. Körperliche Ruhe und Kühlung der Wange sind hiernach notwendig, um eine „dicke Backe“ möglichst zu vermeiden.
Die Einheilungszeit beträgt im Unterkiefer drei und im Oberkiefer etwa sechs Monate. Danach dürfen die Implantate auch mit prothetischen Konstruktion, also Kronen, Brücken oder Prothesen, belastet werden. Für diese Einheilungszeit wird ein provisorischer Zahnersatz angefertigt, der die Kaufunktion eingeschränkt ermöglicht.

Vorraussetzungen für Implantate

Die wesentliche Voraussetzung für eine Zahnimplantation ist die ausreichende Stärke der Knochen. Ist der Halteapparat eingeschränkt, kann oft über eine Knochaufbau-Therapie die Implantation vorbereitet werden.

Ausschlusskriterien für Zahnimplantate können eventuell schwere Allgemeinerkrankungen, z.B. nicht eingestellter Diabetes oder systemische Knochenerkrankungen sein bzw. schlechte Mundhygiene, da der Langzeiterfolg der Implantation beinahe ausschließlich von der späteren Mund- bzw. Implantatpflege abhängt.

Wenn all diese Voraussetzungen erfüllt sind, können Implantate durchaus weit mehr als 10 Jahre ihre Aufgabe erfüllen. Aktuelle Untersuchungen belegen eine Überlebenswahrscheinlichkeit von 86 bis 90 % nach 15 Jahren. Im schlimmsten Fall könnten Probleme zu einem Implantatverlust führen, wobei der Knochen dann wie nach der Entfernung eines natürlichen Zahnes selbständig und vollständig ausheilt.

Die Behandlung mit Implantaten ist vor allem dann besonders sinnvoll, wenn dadurch eine herausnehmbare Prothese vermieden werden kann. Bei vollständiger Zahnlosigkeit dienen Implantate der Befestigung von Prothesen.

Mitunter ist es möglich, einen zahnlosen Patienten wieder mit komplett festsitzenden Kronen und Brücken zu versorgen.

Implantate sind auch zum Ersatz einzelner verlorener Zähne geeignet, da so häufig der Nachteil des Beschleifens von gesunden Nachbarzähnen für Brücken vermieden werden kann.

Implantate sind Privatleistung. Seit 1996 können gesetzliche Krankenkassen keine Zuschüsse mehr zu Implantatbehandlungen geben. Die Kostenübernahme durch private Krankenversicherungen oder private Krankenzusatzversicherungen ist vom jeweils abgeschlossenen Vertrag abhängig. Für die prothetische Überversorgung wird in der Regel von der Krankenkasse nach Befund erstattet.

Wenn Sie Fragen zu einer Implantatversorgung haben, zögern Sie bitte nicht uns diese zu stellen. Jede einzelne Frage kann sehr wichtig sein, damit Ihre Erwartungen an die neuen Zähne auch wirklich erfüllt werden.

Nach einem abgeschlossenen Curriculum der Implantologie, besucht Frau Dr. med. Heike Rudolph regelmäßig Fortbildungen, da ein rasanter Vorschritt auf diesem Gebiet zu verzeichnen ist.

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